Über

Ursula Winkelsett

Ich wurde in Köln geboren, bin im Rheinland aufgewachsen und lebe seit 1985 im Kreis Coesfeld. Hier ist meine Heimat, hier lebt meine Familie.

Als Ehefrau, Mutter von vier Kindern und Großmutter von sechs Enkelkindern weiß ich, welchen Stellenwert Familie und das Miteinander der Generationen für mich persönlich haben.

Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung prägen mein Leben und meine politische Arbeit.

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen mehr über meinen persönlichen und beruflichen Werdegang erzählen – und darüber, welches Erlebnis mich 1988 dazu bewegt hat, politisch aktiv zu werden.

„Mein beruflicher und politischer Werdegang“

Mein Lebensweg ist geprägt von vielfältigen beruflichen Erfahrungen, meiner Familie und mehreren Jahrzehnten politischen Engagements.

Von der Privatwirtschaft über die Selbstständigkeit bis hin zum öffentlichen Dienst habe ich unterschiedliche Arbeitswelten kennengelernt. Ein persönliches Schlüsselerlebnis im Jahr 1988 führte mich schließlich in die Politik.

Berufliche Erfahrungen

Nach meiner Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notariatsgehilfin war ich viele Jahre in der Privatwirtschaft tätig, unter anderem im Rechtswesen und in der Verwaltung. Später arbeitete ich selbstständig und qualifizierte mich zur Fachwirtin für Personal- und Rechnungswesen sowie zur Betriebswirtin weiter.

Seit 2020 bin ich im öffentlichen Dienst als Fachbereichscontrollerin und Qualitätsmanagementbeauftragte tätig.

Mein Weg in die Politik

Eine Reise in die damalige DDR im Jahr 1988 wurde zum Schlüsselerlebnis meines politischen Lebens. Die Begegnungen mit den Menschen und ihre Lebensbedingungen bewegten mich tief und weckten mein Interesse an politischem Engagement.

1989 begann meine aktive politische Laufbahn. In den folgenden Jahrzehnten übernahm ich verschiedene Führungsfunktionen auf Landes- und Bundesebene.

Mein politischer Neuanfang

Nach einer längeren Unterbrechung meiner parteipolitischen Tätigkeit trat ich 2025 der AfD bei und kandidierte bei der Kommunalwahl für den Kreistag Coesfeld.

Heute bin ich Vorsitzende der AfD-Kreistagsfraktion. Zu meinen besonderen Interessen gehören Familienpolitik, Finanz- und Haushaltsfragen sowie politische Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen.

Mein politischer Lebensweg – Stationen und Entscheidungen

Mein politischer Weg begann 1989 und führte mich über viele Jahre in verantwortliche Funktionen auf Landes- und Bundesebene. Er war geprägt von persönlichen Erfahrungen, politischen Veränderungen und einer längeren Unterbrechung.

Hier möchte ich die wichtigsten Stationen meines politischen Engagements und die Hintergründe meiner Entscheidungen darstellen.

1989–2011: Meine politische Laufbahn

1989 trat ich der Partei DIE REPUBLIKANER bei und übernahm bereits im selben Jahr politische Verantwortung auf Kreis- und Bezirksebene.

Insgesamt gehörte ich der Partei 22 Jahre an. Davon war ich 16 Jahre Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen und 16 Jahre stellvertretende Bundesvorsitzende, darunter zwölf Jahre als geschäftsführende stellvertretende Bundesvorsitzende.

2011 beendete ich meine Mitgliedschaft nach langjährigen politischen Erfahrungen und innerparteilichen Auseinandersetzungen.

2013–2025: Jahre der Neuorientierung

2013 nahm ich am Gründungsparteitag des nordrhein-westfälischen AfD-Landesverbandes in Rommerskirchen teil. Einer Mitgliedschaft stand damals ein Unvereinbarkeitsbeschluss entgegen, der ehemalige Funktionsträger der Partei DIE REPUBLIKANER ausschloss.

In den folgenden Jahren verzichtete ich zunächst auf eine erneute parteipolitische Tätigkeit. Neben persönlichen Enttäuschungen spielten berufliche Gründe eine wesentliche Rolle. Aufgrund meiner zunächst befristeten Beschäftigung im öffentlichen Dienst wollte ich keine beruflichen Nachteile riskieren.

Erst als sich meine persönliche und berufliche Situation verändert hatte und ich rentenberechtigt war, entschied ich mich 2025 für eine Rückkehr in die aktive Politik.

Seit 2025: Politischer Neuanfang

2025 trat ich der AfD bei und kandidierte bei der Kommunalwahl auf Listenplatz 3 für den Kreistag Coesfeld. Nach meiner Wahl übernahm ich den Vorsitz der AfD-Kreistagsfraktion.

Heute beschäftige ich mich insbesondere mit Familienpolitik, Finanz- und Haushaltsfragen sowie politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen.

Meine beruflichen und politischen Erfahrungen bilden die Grundlage meiner heutigen Arbeit.

1988 – Die Reise nach Pirna, die mich politisch geprägt hat

Im Sommer 1988 reiste ich mit meinem Mann nach Pirna in die damalige DDR. Was als Besuch bei der Brieffreundin unserer ältesten Tochter begann, wurde zu einem Schlüsselerlebnis meines Lebens. Die Grenzkontrollen, ein bedrückendes Erlebnis auf einer Polizeistation und vor allem die Begegnungen mit den Menschen und ihren Lebensverhältnissen haben mich tief bewegt. Besonders erschütterte mich die Angst unserer Gastgeber vor den staatlichen Behörden. Diese Reise veränderte meinen Blick auf Freiheit, Demokratie und die deutsche Teilung. Sie war der entscheidende Anstoß, mich selbst politisch zu engagieren. Die deutsche Wiedervereinigung wurde zu einem meiner größten persönlichen Anliegen. Aus dieser Reise entstand zugleich eine herzliche Freundschaft zwischen zwei Familien, die bis heute besteht.

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